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Fach­hoch­schu­len

In der Verwaltungshochschule Meißen, in den Polizeifachschulen und in der Hochschule der Sächsischen Polizei werden die künftigen Fach- und Führungskräfte der sächsischen Behörden ausgebildet. Wir bauen die Qualität der dortigen Lehre und Forschung sowie die Ausstattung der Standorte weiter aus.

Fach­kräf­te

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, braucht es gute Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein starkes Bildungssystem und das Anwerben von Arbeitskräften. Zugleich gehen wir innovative Wege, um das Arbeitskräftepotenzial besser auszuschöpfen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützen wir bei der Fachkräftegewinnung. Wir stärken die Rolle des Zentrums für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit Sachsen (ZEFAS) für die Fachkräftegewinnung.

Fach­kräf­te

Wir mobilisieren alle Kräfte für die Ausbildung, den Quereinstieg und das Zurückholen von Personal in die Gesundheitsberufe. Zusätzlich zu Maßnahmen, um in Sachsen und Deutschland viele Menschen zu gewinnen, wollen wir die Zuwanderung von qualifizierten Gesundheits- und Pflegekräften finanziell unterstützen. Gleichzeitig setzen wir auf die akademisch qualifizierten Fachkräfte in den Pflege-, Gesundheits- und Therapieberufen, um eine qualitativ hochwertige Versorgung und Arbeit für Patient:innen sicherzustellen.

Fach­kräf­te­ge­win­nung

Aktuell gesucht: Bäckerin in Bautzen, Friseur in Freital, Automechaniker in Adorf, Pflegerin in Oschatz. Der Arbeitskräftemangel hat den Alltag der Menschen längst erreicht. Zuwanderung ist hierfür ein wichtiger Schlüssel, um dem Mangel zu begegnen. Wir wollen dabei Wünsche und Bedarfe zusammenbringen. Gesuchte und vorhandene Qualifikationen oder Ausbildungswünsche gilt es zu berücksichtigen, wenn es um gezielte Zuwanderung in die Regionen geht. Hierfür stärken wir die Rolle des Zentrums für Fachkräftesicherung Sachsen (ZEFAS).

Fami­li­en

Familie ist für uns überall dort, wo Menschen in gemeinsamer Lebensweise füreinander sorgen und Verantwortung übernehmen, ganz gleich, ob mit oder ohne Trauschein, ob als Patchwork- oder Regenbogenfamilie, ob alleinerziehend oder im Mehrgenerationenhaus. In Sachsen sollen alle Familienformen Akzeptanz, Unterstützung und Förderung finden.

Fami­li­en und Kin­der

Jede Familie in Sachsen, egal ob groß oder klein, egal ob Regenbogen oder „Vater, Mutter, Kinder“, egal ob allein oder in Partnerschaft erziehend, soll die gleichen Chancen auf einen guten Start und Begleitung auf dem Lebensweg erhalten.

fan­tas­tisch

Frauen bewegen und gestalten die Welt – wie Männer. In vielen gesellschaftlichen Bereichen sind sie dennoch weiterhin kaum sichtbar, trotz hervorragender Leistungen. Wir unterstützen Programme und Preise, die Frauen mehr Sichtbarkeit verleihen. Mit einem Förderprogramm erleichtern wir Frauen in ganz Sachsen zudem den erfolgreichen Start als Unternehmensgründerinnen.

FDGO

Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung – kurz: die fdGO – ist in der sächsischen Verfassung niedergelegt. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass der sächsische Verfassungsschutz bei seiner Arbeit die Achtung von Menschenwürde und Grundrechten genauso hoch gewichtet wie den Schutz staatlicher Institutionen. Daher wollen wir seine Zusammenarbeit mit anderen Behörden zwar verbessern, aber seine Befugnisse nicht ausweiten.

Film­land

Mit der Förderung der sächsischen Filmfestivals, -initiativen und - verbände haben wir das Filmland Sachsen sichtbarer gemacht. Wir setzen diesen Weg fort. Zudem steigern wir die Förderung für Medien- und Filmproduktionen, um sächsische Produzent:innen zu stärken. Das Kino als Kulturort, insbesondere im ländlichen Raum, wollen wir erhalten. Zudem setzen wir die Sicherung des audiovisuellen Erbes fort, um filmische Zeugnisse sächsischer Hoch- und Alltagskultur der vergangenen Jahrzehnte zu sichern und digital zu erschließen.

Finan­zen

Eine nachhaltige Finanzpolitik hält die Zukunftsbelastungen gering, um die Handlungsspielräume künftiger Generationen zu erhalten. Das gilt nicht nur für zukünftige Ausgaben durch Zins- und Tilgungslasten. Ebenso wichtig ist es, durch Investitionen auch die Einnahmeseite der Zukunft, das Inlandsprodukt, zu sichern. Deshalb muss die Schuldenbremse auf den Prüfstand. Eine parteiübergreifende Kommission von Bund, Ländern und Kommunen soll hierfür einen Vorschlag erarbeiten. Nur so werden Zukunftsinvestitionen ermöglicht.

Flä­chen

Wir brauchen Flächen für Ansiedlungen und Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum. Es ist erforderlich, erschlossene Flächen und die notwendige Infrastruktur vorzuhalten. Der aktuelle Trend zum Landleben soll dabei nicht vorrangig in der Ausweisung neuer Baugebiete, sondern vielmehr zur Revitalisierung von Ortskernen und Gewerbebrachen bzw. zur Entwicklung entlang vorhandener Infrastrukturen genutzt werden. Das Programm „Jung kauft Alt” führen wir fort.

För­der­mit­tel

Wir vereinfachen den Zugang zu Fördermitteln. Dafür schenken wir den Bürgerinnen und Bürgern, unseren Vereinen und Unternehmen mehr Vertrauen und ersetzen umfassende Nachweise durch ein echtes Stichprobenverfahren. Wer sich jedoch nicht an die Regeln hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen, bspw. einer Fördersperre oder dem Ausschluss vom Förderprogramm.

För­der­mit­tel

Für Kommunen, Unternehmen und Vereine sind Fördermittel oft essentiell, um wichtige Projekte umzusetzen. Wir haben die Antragstellung und Abrechnung vereinfacht, um Bürokratie abzubauen. Die Kommunen erhalten vor allem im sozialen Bereich Pauschalen, außerdem wurden Verwendungsnachweise reduziert und digitale Verfahren eingeführt.

För­der­po­li­tik

Wir wollen eine Förderpolitik, die verlässlich und gleichzeitig flexibel ist und so Planungssicherheit und Umsetzung ermöglicht. Das Antrags- und Förderwesen wollen wir weiter vereinfachen und Pauschalen stärker nutzen. Statt Förderprogramme jedes Jahr neu aufzusetzen, schaffen wir mehr Verlässlichkeit. Die Beantragung wird vereinheitlicht und auf einer übergreifenden Plattform digitalisiert.

For­schung

Wir werden den Transfer aus den Wissenschaftseinrichtungen heraus weiter stärken, denn eine schnelle Marktreife neuer Technologien und soziale Innovationen bedeuten einen Vorsprung für Sachsen. Die im Aufbau befindlichen Großforschungseinrichtungen bieten Chancen: Wir nutzen das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) im Lausitzer Revier und das Center for the Transformation of Chemistry (CTC) im Mitteldeutschen Revier sowie die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), um die Innovationsfähigkeit weiter zu stärken.

For­schungs­för­de­rung

Das „Weißbuch für die Forschung in öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen im Freistaat Sachsen” gibt Orientierung für eine nachhaltige Entwicklung der Forschungsförderung. Mit der landeseigenen Forschungsförderung setzen wir einen Impuls für die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie angewandte Forschung.

Forst­wirt­schaft

Die Übernutzung der Wälder in den zurückliegenden Jahrhunderten hat dazu geführt, dass heute viele schadanfällige Monokulturen bestehen. Deshalb bleibt der Waldumbau hin zu einem klimaresistenten Mischwald eine wichtige Aufgabe. Wir wollen die Waldmehrung und naturnahe Waldbewirtschaftung weiter stärken. Wir fördern die lokale Weiterverarbeitung von Nutzholz sowie die Zusammenschlüsse von Forstbetrieben.

Fort­bil­dungs­kos­ten

Wir wollen die Kleinst- und Kleinunternehmen in ihrer Weiterentwicklung unterstützen. Den Meisterbonus bauen wir aus. Analog zum Meisterbonus führen wir einen Bonus für Fach- und Betriebswirte sowie Techniker:innen ein, um bei den Kosten der Aufstiegsfortbildung zu entlasten. Uns geht es dabei um eine Anerkennung der Gleichwertigkeit der Abschlüsse sowie die Wertschätzung der Ausbildung zu Führungskräften insgesamt.

Frau­en

Noch immer sind insbesondere Frauen von Altersarmut betroffen. Gerade die Erwerbsbiografien der Wendegeneration sind gebrochen, deshalb steigt das Armutsrisiko. Die Anerkennung von Kinder- und Pflegezeiten und die Einführung der Grundrente sorgen hier für Abhilfe. Entscheidend für die Vermeidung von zukünftiger Altersarmut sind aber ausreichende Löhne und Beschäftigungsmöglichkeiten. Deshalb setzen wir uns für gute Arbeit, Gleichstellung im Alltags- und Berufsleben sowie eine gerechtere Verteilung der Care-Arbeit ein.

Frei­wil­li­gen­diens­te

Wir wollen die Freiwilligendienste weiter stärken. Ein wichtiger Schritt dabei war die Ausweitung des Bildungstickets auf Freiwilligendienstleistende. In den kommenden Jahren wollen wir noch mehr Einsatzstellen für die Freiwilligendienste gewinnen und deshalb die finanziellen Mittel erweitern. Zudem wollen wir die Beschäftigungsbedingungen der Freiwilligendienstleistenden weiter verbessern und ihr Taschengeld angemessen erhöhen.

Fremd­spra­chen

Drei Sprachen sind genug fürs Abitur. Wir unterstützen den Vorschlag, mehrsprachig aufgewachsenen Kindern ihre Herkunftssprache als Äquivalent zur zweiten Fremdsprache anzuerkennen. So wird migrationsbedingte Mehrsprachigkeit anerkannt – und darüber hinaus die sorbische Sprache gewertschätzt. Und den Kanon der anerkannten Fremdsprachen wollen wir um die Deutsche Gebärdensprache erweitern.

Frie­den

"Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein und werden, im Innern und nach außen“, hat Willy Brandt 1969 gesagt. Das gilt auch heute noch. Deshalb stehen wir dafür, gesellschaftliche Konflikte gewaltfrei zu lösen, anstatt die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.

Früh­kind­li­che Bil­dung

Mit einer hohen Betreuungsquote, gut qualifizierten pädagogischen Fachkräften und einer verbesserten Fachkraft-Kind-Relation legen wir den Grundstein für gelingende Bildungsprozesse. Mehr Zeit der Pädagog:innen für Kinder in den Kinderkrippen sowie der Kindertagespflege, Kindergärten und Horten ist unser Ziel. Dafür setzen wir den schrittweisen Aufbau einer Personalreserve fort und halten Ressourcen für besondere soziale Bedarfe sowie den Übergang vom Kindergarten zur Schule bereit.

Fuß­ver­kehr

Bei kurzen Wegen ist das Zufußgehen die gesündeste und umweltfreundlichste Mobilitätsart. Wege zu Fuß zurückzulegen ist sozial- und umweltverträglich. Wir wollen den Fußverkehr weiter stärken und seine Belange wie Barrierefreiheit, Sicherheit und Aufenthaltsqualität bei der Förderung von Straßenbau und ÖPNV künftig besser berücksichtigen. Zudem werden wir die Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung fußverkehrsfreundlicher Maßnahmen unterstützen.