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Jah­res­tag

Ganz gleich, ob 8. Mai, 17. Juni oder 9. November: Damit Geschichte der Zukunft etwas sagt, braucht es eine lebendige Kultur des Erinnerns. Niemand weiß das so genau wie die ältere Generation. Sie hat die Ereignisse teilweise selbst erlebt und kann von eigenen Wahrnehmungen und Perspektiven berichten. Wir wollen Sachsen zum Vorreiter einer modernen Gedenkstätten- und Zeitzeugenpädagogik entwickeln und die historisch-politische Bildung weiter qualifizieren.

jahr­gangs­über­grei­fen­der Unter­richt

Mit jahrgangsübergreifendem Unterricht kann in kleinen Orten für ausreichend große Klassen gesorgt werden. So bleibt die Grundschule im ländlichen Raum erhalten. Er trägt ebenso zur Schulentwicklung bei – soziales Lernen, individuelle Förderung und neue Lernmethoden werden gefördert.

Jähr­lich­keits­prin­zip

Seit Langem werden in Sachsen Doppelhaushalte aufgestellt. Die Abweichung vom Jährlichkeitsprinzip ermöglicht es, Budgets flexibler einzusetzen und strategische Entwicklungen umzusetzen. Wir wollen mehr langfristige Förderverträge ermöglichen und so nachhaltiges Handeln und gute Beschäftigung stärken.

Jede und Jeder

Den sozialen Zusammenhalt zu stärken, ist nicht nur eine Aufgabe des Staates. Jede und Jeder kann dabei helfen, egal ob jung oder alt. Denn ob Herz oder Hetze die öffentliche Stimmung prägen, hängt von uns allen ab. Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Menschen vor allem das stärken, was sie verbindet.

Job­sha­ring

Innovative neue Wege gehen – das sollten wir auch mit Blick darauf, wie wir in Zukunft arbeiten können und wollen. Wir werden Unternehmen dabei unterstützen, Jobsharingmodelle zu erproben. Sachsen soll Vorreiter sein und Sharingmodelle in der Verwaltung und in landeseigenen Betrieben ermöglichen.

Jugend

Jeder Jugendliche in Sachsen, egal ob auf dem Dorf oder in der Großstadt, soll die gleiche Chance haben, seine Freizeit nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zu gestalten.

Jugend und Kin­der

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf sofortigen Zugang zu Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitsversorgung. Die Zeit in Erstaufnahmeeinrichtungen ist daher so kurz wie möglich zu halten. Und für die Betreuung der unbegleiteten geflüchteten Kinder und Jugendlichen wollen wir die Ausstattung der Jugendämter verbessern. Zudem wollen wir den „Heim-TÜV“ um kinder- und jugendspezifische Kriterien erweitern.

Jugend wohnt

Azubi-Wohnheime sind eine wichtige Unterstützung für die ausbildenden Betriebe in den ländlichen Räumen. So können Jugendliche auch unabhängig von ihrem Wohnort eine Lehre aufnehmen. Mit mehr Azubi-Wohnheimen wollen wir die Ausbildung in den ländlichen Räumen noch attraktiver machen.

Jugend- und Kin­der­ge­sund­heit

Kindervorsorgeuntersuchungen – auch nach der Einschulung – sollen noch besser wahrgenommen werden. Denn Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, damit Kinder gesund aufwachsen. Die „U9“ besuchten im Vergleich weniger Kinder. Um die Quote zu erhöhen und die Gesundheitsprävention zu stärken, wollen wir mit dem U9-Bonus einen Anreiz schaffen. Kinder, die an der Vorsorgeuntersuchung teilnehmen, bekommen 100 Euro.

Jugend­äm­ter

Das Landesjugendamt und die kommunalen Jugendämter sind zentrale Partner der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen. Für die Erstellung von Jugendhilfeplänen, die Durchführung von Betriebserlaubnisverfahren und die Gewährleistung von Kinderschutz braucht es genügend Personal in diesen Ämtern. Und eine verlässliche Finanzierung der Jugendhilfe sichert die Angebote der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, zur Förderung der Erziehung in der Familie oder Hilfen zur Erziehung und ergänzende Leistungen.

Jugend­be­rufs­agen­tu­ren

Wir haben in Sachsen die Jugendberufsagenturen eingeführt. Hier arbeiten Jobcenter, Arbeitsagentur, Schulen und Kommunen zusammen, damit Jugendliche ihren Weg ins Berufsleben finden. Gerade für junge Menschen, die aus schwierigeren Verhältnissen kommen, sorgt die Jugendberufsagentur für einen guten Übergang von der Schule in die Ausbildung.

Jugend­be­tei­li­gung

Wir wollen echte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, in Zukunftswerkstätten, Jugendverbänden, Jugendparlamenten, Vereinen, Kitas, Schulen, Betrieben und Hochschulen. Denn sie haben ein Recht darauf, unsere Gesellschaft und ihren Lebensraum mitzugestalten und ihre demokratischen Fähigkeiten zu entwickeln. Dadurch sammeln sie Erfahrungen im Aushandeln, Überzeugen und Kompromisse schmieden. Sie erleben Selbstwirksamkeit und gestalten wie selbstverständlich mit.

Jugend­kul­tur

Wir wollen, dass die Jugendkultur unabhängig von der demografischen Entwicklung einen festen Platz in allen sächsischen Kulturräumen hat. Dabei sind uns nicht nur die Jugendkunstschulen wichtig, sondern auch Angebote wie Streetdance-Akademien oder Medienwerkstätten.

Jugend­li­che

Trotz guter Lage am Arbeits- und Ausbildungsmarkt scheitern noch immer junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf. Wir wollen die Netzwerke der Jugendberufsagenturen weiter ausbauen, damit Jugendliche beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung noch besser begleitet werden. Die Anstrengungen, jedem Menschen einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu garantieren, werden wir intensivieren, u.a. über Volkshochschulen und landesfinanzierte Produktionsschulen.

Jugend­li­che

Allen jungen Menschen muss herkunftsunabhängig der Zugang zu Engagement ermöglicht werden. Dazu braucht es vielfältige Informationsmöglichkeiten und attraktive Formate, die alle Jugendlichen erreichen, zum Beispiel ein breites Angebot an Freiwilligendiensten oder ein flächendeckendes Lernen durch Engagement (Service Learning) an sächsischen Schulen oder die Anerkennung von Leistungen während der Ausbildung oder des Studiums. Und die Option zur Förderung von Jugendinitiativen wie sie die Sächsische Jugendstiftung bereithält.

Jugend­treffs

Junge Menschen brauchen Freiräume und gemeinsame Erlebnisorte. Deshalb ist uns die Förderung eines flächendeckenden Netzes von Jugendtreffs und Freizeiteinrichtungen sehr wichtig. Wir wollen die Jugendpauschale demografiefest machen, längerfristige Förderzeiträume auch auf kommunaler Ebene ermöglichen helfen und so für Stabilität sorgen.

Jun­ge Men­schen

Wir wollen das Deutschlandticket nutzen, um für alle jungen Menschen in Ausbildung, im Studium und im Freiwilligendienst ein einfaches und günstiges Angebot zu entwickeln. Es soll ein Sozialtarif mit 29 Euro pro Monat gelten. Wichtig ist uns dabei, das Solidarmodell des Semestertickets langfristig zu sichern.

Jun­gen

Schüler:innen lernen unter verschiedenen Voraussetzungen. So haben es beispielsweise Jungen schwerer im deutschen Bildungssystem als Mädchen. Individuelle und geschlechtergerechte Bildung ist uns auch deshalb wichtig. Mehr Binnendifferenzierung, Schüler:innenorientierung und selbstbestimmtes Lernen können helfen, die Bildungserfolge aller Schüler:innen, auch die der Jungen, zu verbessern.

Jung­pflan­zen­ver­biss

Zur naturnahen Waldbewirtschaftung und zum Waldumbau gehört auch, durch verantwortungsvolle Jagd die Wildbestände so zu regulieren, dass gesunde und vielfältige WaldLebensgemeinschaften erhalten werden und sich die natürlich vorkommenden Baumarten ohne Schutzmaßnahmen verjüngen können.

Juni­or­pro­fes­sur

Planbare Karrierewege in der Wissenschaft sind für „Gute Arbeit an Hochschulen” unerlässlich. Mit den neuen Personalkategorien der Lektor:innen und Wissenschaftsmanager:innen entstehen neue Gestaltungsspielräume, die jetzt vor Ort genutzt werden müssen. Die Anzahl der Juniorprofessor:innen wollen wir ausweiten und dabei auf Tenure-Track-Verfahren setzen.

Juris­pru­denz und Juris­dik­ti­on

Rechtswissenschaft (Jurisprudenz) und Rechtsprechung (Jurisdiktion) sind mit der Auslegung des Verfassungstextes befasst. Seine Modernisierung im Lichte sozialen Wandels ist nach mehr als dreißig Jahren auch sinnvoll, um die Entwicklung der Rechtsprechung nachzuzeichnen.

Just Tran­si­ti­on Fund

Wir setzen uns dafür ein, dass dieses europäische Programm fortgesetzt wird, um den industriellen Umbau in den ehemaligen Kohleregionen voranzutreiben. Mit den europäischen Mitteln können Unternehmen in den sächsischen Strukturwandelgebieten gefördert werden, denn hier ist der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft mit besonderen sozioökonomischen Herausforderungen verbunden. Die Bewilligung wollen wir beschleunigen und flexibler gestalten.

Jus­tiz­voll­zug

Wir wollen die Resozialisierung im Justizvollzug stärken und deshalb die Zahl der psychologischen, medizinischen und therapeutischen Fachkräfte erhöhen. Ersatzfreiheitsstrafen sollen verstärkt mittels gemeinnütziger Arbeit vollstreckt werden, das entlastet die Haftanstalten. Spezielle Programme für Familien- und Drogenhilfe im Justizvollzug werden wir fortführen und ausbauen.